Zahlen, Daten und Fakten zur Geflügelhaltung in Baden-Württemberg

Wir geben einen kompakten Überblick über die Geflügelhaltung in Baden-Württemberg – von Legehennenhaltung und Eiererzeugung bis zur Geflügelmast. 
Die Zahlen zeigen: Unsere Branche ist vielfältig, regional unterschiedlich geprägt und ein wichtiger Teil der heimischen Landwirtschaft.

Legehennenhaltung und Eiererzeugung

Die Legehennenhaltung ist in Baden-Württemberg landesweit verteilt und im Vergleich zu anderen Bundesländern eher kleinstrukturiert. Beim Selbstversorgungsgrad mit Eiern liegt Baden-Württemberg bei 25 %, während Deutschland insgesamt 72 % erreicht. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2025 bei 252 Eiern, die Legeleistung pro Huhn bei 299 Eiern im Jahr.

25 %

Selbst­versorgungsgrad in Baden-Württemberg

252 Eier

Pro-Kopf-Verbrauch 2025

299 Eier

Legeleistung pro Huhn und Jahr

Haltungsformen in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wird zwischen Bodenhaltung, Freilandhaltung und ökologischer Haltung unterschieden. Im März 2026 entfielen 58 % der Legehennenplätze auf Bodenhaltung, 32 % auf Freilandhaltung und 10 % auf ökologische Haltung. Die Haltungsbedingungen sind in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung geregelt.

58 %

Bodenhaltung

32 %

Freilandhaltung

10 %

Ökologische Haltung

Geflügelmast in Baden-Württemberg

Die Geflügelmast konzentriert sich überwiegend auf den nordöstlichen Landesteil. Beim Geflügelfleisch liegt der Selbstversorgungsgrad in Baden-Württemberg bei 29 %. In der Putenhaltung hatte Baden-Württemberg 2023 einen Bestand von rund 1,084 Millionen Puten und damit 12 % aller deutschen Puten. Bei Masthühnern wurden 2023 rund 1,7 Millionen Tiere in Baden-Württemberg erfasst.

29 %

Selbst­versorgungsgrad bei Geflügelfleisch

1,084 Mio.

Puten in Baden-Württemberg

1,7 Mio.

Masthühner in Baden-Württemberg